
Das Berufsfeld der Webentwickler ist noch relativ neu und es gibt zurzeit keinen Ausbildungsberuf oder Studiengang, der mit dem Berufstitel „Web-Entwickler“ oder „Web-Developer“ abschließt. Es ist daher ein ideales Arbeitsgebiet für Quereinsteiger aus allen möglichen Berufen, die sich mit Informatik, Grafikdesign oder Programmierung beschäftigen. Dafür gibt eine Reihe von Weiterbildungsmöglichkeiten in Spezialgebieten rund um das Internet.
Die Palette der relevanten Technologien ist jedoch beeindruckend lang und es gibt sicher zu wenige Personen, die alle Wissensbereiche der Webentwicklung vollständig abdecken. Gesucht werden sie trotzdem mit Arbeitstiteln wie „Fullstack-Entwickler“ oder „Fullstack Web-Developer“. Eine Wunschliste der Kompetenzen eines Arbeitgebers könnte so aussehen:
Wer viele dieser Anforderungen gut erfüllt, kann auch gut verdienen.
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Die meisten Web-Entwickler beginnen in einem Teilbereich, in dem sie sich schon gut auskennen. Und sie sollten Interesse an Weiterbildungen mitbringen, um sich in weitere Fachgebiete einzuarbeiten. Ein Studium oder eine Ausbildung im IT-Bereich ist schon eine sehr gute Basis.
Eine sehr gute Basis sind sicherlich alle Studiengänge im Bereich der Informatik. Bachelor- und Masterabsolventen in Medieninformatik, angewandter oder allgemeiner Informatik sind begehrte Kandidaten in IT-Agenturen. Auch Fachinformatiker bringen ein gutes Fundament für die Tätigkeit mit. Aber auch andere Studiengänge, die Programmierung zum Inhalt haben eignen sich gut für den Beruf. Weiterbildungen in speziellen Tools oder Programmiersprachen lassen sich jederzeit nach Bedarf nachholen.
Autodidakten weisen ihr Wissen durch Zertifikate, Kurs-Abschlüsse und Arbeitsproben nach, die sich online hervorragend präsentieren lassen. Quereinsteiger sind eben auch sehr gefragt.